Women's Project
Schmuck mit Verantwortung
2009 haben wir begonnen, Frauen in Togo / Westafrika in der anspruchsvollen Technik des Perlhäkelns zu schulen. Seit 2010 fertigen sie mit viel Geschick die Kreationen von Sakiba. Die Endfertigung (wie z.B. die Anbringung der Schließen) erfolgt schließlich im Wiener Atelier.
Bei fairer Entlohnung und menschenwürdigen Arbeitsbedingungen können wir diesen Frauen eine langfristig angelegte Beschäftigung bieten. Das Einkommen aus der Zusammenarbeit unterstützt die Frauen bei der Versorgung ihrer Familien.
Wir sind regelmäßig selbst vor Ort um sicherzustellen, dass nicht nur die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Frauen würdig sind, sondern dass sie auch die Früchte ihrer Arbeit selbständig verwalten. Wir begleiten und unterstützen sie in allen technischen, organisatorischen und sozialen Fragen.
Unsere Ausbildung verpflichtet die Frauen nicht, im Anschluss mit uns zu arbeiten. Einige stellen heute selbständig Schmuck her und verkaufen ihn in lokalen Geschäften oder auf Märkten.
Mit dem Kauf eines Schmuckstücks von Sakiba unterstützen Sie unsere laufende Zusammenarbeit mit den Kunsthandwerkerinnen in Togo.
Die Frauen in Togo
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Benedicte
Als sie begonnen hat für uns zu häkeln, war Benedicte 20 Jahre alt. Der Vater ihres Sohnes hatte sie verlassen und da sie keine Ausbildung hatte, war sie auf die Hilfe der Verwandtschaft angewiesen. Heute kann sie sich und ihren Sohn gut erhalten.
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Abla
Abla war zu Beginn ihrer Tätigkeit 30 Jahre alt und hatte 2 Kinder. Sie war ohne Ausbildung und das Einkommen ihres Mannes allein, konnte die Familie nicht ernähren. Abla arbeitet nun seit vielen Jahren mit Sakiba zusammen. Das Einkommen aus ihrer Arbeit trägt zum Lebensunterhalt ihrer Familie bei.
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Bernadette und Abla
Regelmäßig treffen sich die Frauen, um gemeinsam zu arbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen.
Das Motto unserer Häklerinnen: “Ihr habt die Uhren, dafür haben wir die Zeit.”
Patrick Atta
Patrick ist Franzose mit togolesischen Wurzeln. Von Anfang an koodiniert er die Arbeit der Frauen in Togo und betreut sie in wirtschaftlichen, gesundheitlichen und sozialen Fragen. Neben unserem Projekt Sakiba ist er im Bereich Wassertechnologie in Westafrika tätig.